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Ein Tourenbericht von Günter Dollhäubl

August 2021

Vor 20 Jahren habe ich auf diesen Seiten einen umfangreichen Tourenbericht über den Wolfgangsee veröffentlicht. Obwohl ich in der Zwischenzeit des Öfteren hier war und meine Paddelleidenschaft ausleben konnte, habe ich mich erst jetzt wieder einmal dazu hinreißen lassen, einen kleinen Bericht über meine zwei Wochen an und auf diesem schönen Alpensee zu berichten.

Grundsätzlich sind alle vor 20 Jahren publizierte Fakten nach wie vor gültig. Auch hat sich die Landschaft rund um den See (dank eines rigorosen Baustopps) kaum verändert, und es gibt nach wie vor unzählige Stellen, an denen man getrost anlanden und eine Pause machen kann. Die Highlights für ein Picknick mit Badeaufenthalt sind nach wie vor die Uferstreifen rechts und links der Falkensteinwand im Nordwesten und auf der Südseite, das weite Delta des Zinkenbaches und einige romantische Buchten im „Blinking Moos“ Naturpark.

Was hat sich verändert? Vor allem die Anzahl der sich auf dem See befindlichen Urlauber. Durch die neue Popularität der SUPs haben sich die Gefährte am See verdoppelt. Viele Paddler machen sich mit den „Stehbrettern“ auch quer über den See auf und sind daher überall anzutreffen. Die große Anzahl der eBike Radler rund um den See und auf den angrenzenden Bergen stört einem Kanuten eher nur peripher.

Das Wasser war frisch, glasklar, und an manchen Tagen spiegelglatt. Es ist einfach wunderschön das Paddel lautlos in den türkisen Tiefen eintauchen zu können. Die Größe des Sees macht einen Paddelausflug nicht langweilig, und falls man glaubt, man kennt nun jede einzelne Bucht des Sees, so liegen in der nahen Umgebung auch noch der Fuschlsee, der Mondsee, der Schwarzensee, usw., die alle auch mit einem Kanu entdeckt werden wollen.

In den beiden Wochen haben wir mehrere schöne Touren auf dieser Perle unternommen. Das Boot hat uns an gemütliche, intime „Platzl“ gebracht, an denen wir den Tag mit grillen, schwimmen, chillen,… verbracht haben. Details möchte ich hier gar nicht erst niederschrieben. Die Fotos sagen mehr als 1000 Worte…

Fotos: Günter Dollhäubl